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Wirkweise & Nutzen von Psilocybin

Psilocybin beeinflusst das Gehirn auf biochemischer Ebene, indem es mit bestimmten Neurotransmittern interagiert. So stimuliert es unter anderem Serotoninrezeptoren, wodurch sich das Wohlbefinden steigert, und die Energie zunimmt. Zudem senkt es die Aktivität bestimmter Hirnareale, während es gleichzeitig neue Verbindungen an anderen Stellen verstärkt. Dies reduziert das Ego-Bewusstsein und eröffnet neue Perspektiven auf das eigene Selbst.

Psilocybin hat bereits eine vielversprechende Rolle bei der Behandlung therapieresistenter Depressionen eingenommen und zeigt positive Effekte bei Angststörungen sowie posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS).

Psilocybin ist weder körperlich schädlich noch abhängig machend. Langfristig kann es das abstrakte Denken fördern und das Bewusstsein erweitern. Viele Anwenderinnen und Anwender berichten von einer gesteigerten Lebensqualität und einer tieferen Sinnhaftigkeit nach der Erfahrung. Psilocybin kann auch als ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis betrachtet werden. Es ermöglicht tiefgehende Einsichten und fördert die Wahrnehmung einer erweiterten Realität.

Die psychedelische Selbsterfahrung betont Selbstverantwortung und die Fähigkeit zur Selbstheilung. Psilocybin ist kein Allheilmittel,sondern ein kostbares und kraftvolles Werkzeug der Natur, das tiefere, bewusstseinserweiternde Einsichten ermöglichen kann. Die eigentliche Veränderung entsteht durch bewusste Reflexion und die Integration dieser Erkenntnisse in den Alltag.

Der Hauptunterschied zwischen Mikrodosierung und Makrodosierung liegt in der Menge des konsumierten Psilocybins und dessen Wirkung.

Mikrodosierung: Subtile Effekte für den Alltag

Sehr kleine Dosis (1/10 bis 1/20 einer vollen Dosis), normalerweise alle 2–3 Tage eingenommen.
Keine klassischen psychedelischen Effekte, aber oft gesteigerte Konzentration, Kreativität, emotionale Ausgeglichenheit und verbesserte Stimmung.
Wird zur Leistungssteigerung, Stimmungsaufhellung oder persönlichen Entwicklung genutzt.

Makrodosierung: Tiefe, transformative Erfahrung

Eine volle oder hohe Dosis, die eine intensive psychedelische Erfahrung auslöst.
Mögliche Effekte: stark veränderte Wahrnehmung, emotionale Durchbrüche, spirituelle Einsichten.
Erfordert bewusste Vorbereitung und ein sicheres Umfeld, wird oft für Selbsterkenntnis, Traumaarbeit oder spirituelle Erfahrungen genutzt.

Kombination

Mikrodosierung kann helfen, eine Makrodosierungserfahrung langfristig zu integrieren.

Vorbereitung & Durchführung der Selbsterfahrung

Wie jede lange Reise bedarf auch eine tiefgreifende psychedelische Erfahrung einer sorgfältigen Vorbereitung. Der mehrstufige Prozess – von der bewussten Vorbereitung über die geschützte individuelle Begleitung über drei Tage bis hin zur achtsamen Integration – wurde bewusst gewählt, um eine sichere und nachhaltige transformative Erfahrung zu ermöglichen.

Kennenlernen & Intention: Vor deiner Reise gibt es ein Erstgespräch, um offene Fragen zu klären, gefolgt von einer individuellen Sitzung zur Definition deiner persönlichen Themen und Ziele. 

Tag 1 – Vorbereitung: Am Abend vor der Erfahrung wird der Raum gemeinsam gestaltet, gefolgt von einem Opening Circle zur Einstimmung. 

Tag 2 – Die psychedelische Selbsterfahrung: Der „Reisetag“ beginnt mit letzten Vorbereitungen, bevor du in deine innere Reise eintauchst. Die zentrale Phase der „Reise“ dauert etwa 3 bis 6 Stunden. Danach folgt eine ruhige Nacht mit ausreichend Schlaf, um die Eindrücke wirken zu lassen und die Integration sanft einzuleiten.

Tag 3 – Ruhetag & Übergangsphase: Der Folgetag ist der körperlichen und mentalen Erholung gewidmet – mit Zeit für Integration, Reflexion und sanfte körperliche Aktivitäten.

Integrationsphase: In zwei Nachgesprächen hast du die Möglichkeit, deine Erkenntnisse ausführlich zu reflektieren und Gedanken zu teilen.

Eine sorgfältige Vorbereitung trägt maßgeblich dazu bei, dass eine Psilocybin-Erfahrung tiefgreifende und positive Veränderungen bewirken kann. Wer sich gut vorbereitet, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine bereichernde innere Reise zu erleben. Die folgenden Schritte helfen dabei, sich optimal auf eine solche Erfahrung einzustimmen.

  1. Organisatorische Details klären

Bevor die Reise beginnt, sollten alle praktischen Fragen geklärt werden. Dazu gehören Anreise, Unterkunft, Zeitplanung und spezielle Ernährungsbedürfnisse. Eine frühzeitige Organisation schafft einen entspannten Rahmen und verhindert unnötigen Stress.

  1. Eine klare Intention setzen

Eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Erwartungen ist entscheidend. Es kann hilfreich sein, sich die Frage zu stellen, welche Veränderung oder Einsicht angestrebt wird. Die Beschäftigung mit der eigenen Motivation, idealerweise in ruhiger Umgebung oder in der Natur, verstärkt die Verbindung zur Erfahrung.

  1. Die eigene Umgebung ordnen

Ein aufgeräumtes Zuhause kann symbolisch für einen frischen Start stehen. Wer sich vorab um unerledigte Aufgaben kümmert, kehrt nach der Erfahrung in eine unterstützende und stressfreie Umgebung zurück. Besonders hilfreich ist es, sich auch mental von belastenden Verpflichtungen zu befreien.

  1. Entspannung fördern

Körperliche und geistige Entspannung ist ein wichtiger Teil der Vorbereitung. Ausreichend Schlaf, sanfte Bewegung wie Yoga oder Spaziergänge in der Natur helfen, den Geist zu klären. Auch Musik oder Meditation können unterstützend wirken.

  1. Gesunde Ernährung beachten

Die richtige Ernährung kann den Verlauf einer Psilocybin-Erfahrung positiv beeinflussen. Mindestens eine Woche vor der Einnahme empfiehlt es sich, auf Alkohol, Drogen, stark verarbeitete Lebensmittel und schwer verdauliche Speisen zu verzichten. Eine bewusste, leichte Ernährung unterstützt Körper und Geist. In der Woche davor oder in den Tagen davor zu Fasten kann die Intensität verstärken und entlastet gleichzeitig den Körper.

  1. Den eigenen Energiehaushalt schützen

In der Woche vor und nach der Erfahrung kann es sinnvoll sein, sich bewusst auf sich selbst zu konzentrieren und energetische Verstrickungen zu vermeiden. Dazu zählt auch der Verzicht auf sexuelle Aktivitäten, um die eigene Energie zu bewahren und in die innere Arbeit zu investieren.

  1. Zweifel loslassen

Kurz vor der Erfahrung treten häufig Unsicherheiten auf – das ist normal. Diese Zweifel sind oft ein Zeichen für die beginnende innere Arbeit. Die Bereitschaft, sich auf das Unbekannte einzulassen, öffnet den Raum für tiefgehende Erkenntnisse. Vertrauen in den Prozess ist entscheidend.

Der letzte Schritt vor der Erfahrung

Kurz bevor die eigentliche Reise beginnt, kann es hilfreich sein, die eigene Intention nochmals bewusst auszusprechen oder innerlich zu formulieren. Danach gilt es, alle Erwartungen loszulassen und sich dem Moment hinzugeben. Die Erfahrung entfaltet sich am besten, wenn sie mit Offenheit und Akzeptanz empfangen wird.

Der Begriff „Set & Setting“ beschreibt die beiden entscheidenden Faktoren, die den Verlauf einer psychedelischen Erfahrung maßgeblich beeinflussen: die innere Haltung („Set“) und die äußere Umgebung („Setting“). Beide sind entscheidend dafür, wie eine Psilocybin-Erfahrung wahrgenommen wird und welche Tiefe sie erreichen kann.

Das „Set“ bezieht sich auf die mentale und emotionale Verfassung, mit der eine Person in die Erfahrung eintaucht. Dazu gehören die aktuelle Stimmung, persönliche Intentionen, Lebensthemen und die generelle psychische Stabilität. Eine bewusste Vorbereitung – etwa durch Reflexion, Meditation oder das Setzen einer klaren Absicht – kann helfen, die Erfahrung in eine gewünschte Richtung zu lenken. Wer sich gestresst, ängstlich oder unruhig fühlt, sollte den Zeitpunkt der Erfahrung gut überdenken, da innere Spannungen verstärkt werden können.

Das „Setting“ umfasst die äußeren Bedingungen während der Erfahrung, insbesondere die physische Umgebung und die Menschen, die anwesend sind. Eine ruhige, sichere und angenehme Umgebung – idealerweise natürlich, reizarm und störungsfrei – unterstützt die vollständige Hingabe an die innere Reise. Vertrauen in die Begleitung oder Gruppe ist essenziell, da ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit den Raum für eine tiefere Erfahrung öffnet. Musik, Licht, Gerüche, Temperatur und andere sensorische Eindrücke spielen ebenfalls eine Rolle und sollten bewusst gewählt werden. Eine ruhige, klare und harmonische Umgebung fördert die innere Klarheit und ermöglicht ungestörten Fokus und intensives Erleben.

Ein sorgfältig geplantes und individuell abgestimmtes Set & Setting kann deine psychedelische Erfahrung erheblich unterstützen, herausfordernde Momente abmildern und zu einer tiefen Erfahrung beitragen.

Wer sich gut vorbereitet, schafft die besten Voraussetzungen für eine bereichernde, sichere und transformative psychedelische Reise.

Das Setting spielt eine entscheidende Rolle für den Verlauf einer psychedelischen Erfahrung. Wer eine therapeutische, nach innen gerichtete Erfahrung sucht, wählt vorzugsweise ein geschütztes Innenraum-Setting. Häufig werden hierbei Augenmasken und eine ruhige, ablenkungsarme Umgebung genutzt – optional auch Musik oder andere Klänge, um die innere Reise zu vertiefen.

Private Einzelbegleitung
Einige Menschen entscheiden sich bewusst für eine persönliche und individuelle Begleitung. Eine private Einzelbegleitung ermöglicht eine maßgeschneiderte Erfahrung, die vollständig auf die individuellen Bedürfnisse, Themen und das persönliche Tempo abgestimmt ist. Dies kann besonders sinnvoll sein für Menschen, die tiefe emotionale Prozesse durchlaufen möchten, sich in Gruppen unwohl fühlen oder eine intensivere Betreuung wünschen. Zudem bietet eine Einzelbegleitung einen geschützten Raum, in dem die volle Aufmerksamkeit auf die begleitete Person gerichtet ist – ohne äußere Ablenkungen oder Gruppendynamiken.

Dieses Setting wird bewusst gewählt, da es Sicherheit, emotionale Stabilität und eine tiefgehende Verarbeitung der Erfahrung ermöglicht – frei von äußeren Reizen oder sozialen Dynamiken, die die Wahrnehmung beeinflussen könnten.

Auch in klinischen Studien zu Psilocybin-Therapien wird in der Regel ein privates Setting genutzt. Die Teilnehmenden befinden sich oft in einem beruhigenden, wohnlichen Raum und werden von speziell geschultem Personal begleitet. Eine reizreduzierte Umgebung, in der Elemente wie Licht, Temperatur und Klänge individuell angepasst werden können, hilft dabei, sich nach innen zu richten und die Erfahrung bestmöglich zu durchleben.

Studienergebnisse zeigen, dass ein privates, professionell begleitetes Setting besonders förderlich für therapeutische und transformative Prozesse ist. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Wahl einer passenden, möglichst erfahrenen und unterstützenden Begleitung gelegt werden.

Gruppen-Setting
Ein Gruppen-Setting kann ebenfalls eine bereichernde Erfahrung sein, da es den Austausch mit anderen ermöglicht und eine unterstützende Gemeinschaft schafft. Viele empfinden die gemeinsame Energie als stärkend und inspirierend.

Gut geführte Gruppen-Retreats bieten oft einen klar strukturierten Ablauf, der Sicherheit vermittelt und den Teilnehmenden hilft, sich auf die Erfahrung einzulassen. Rituale, gemeinsames Teilen und Integrationstreffen nach der Reise können das Erlebte vertiefen und den Integrationsprozess unterstützen.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass man sich in einer Gruppe wohlfühlt, da kollektive Dynamiken auch herausfordernd sein können.

Nachbereitung & Integration oder Meaning Making

Integration bedeutet, die gewonnenen Einsichten bewusst in den Alltag zu übertragen, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Die Integrationsphase nach der Selbsterfahrung ist ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Prozesses und sollte mit ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit erfolgen. Oft entfalten sich die tieferen Einsichten erst nach und nach, und die Integration kann entscheidend dafür sein, langfristige positive Veränderungen zu ermöglichen. Dabei liegt es allein bei jeder*m Einzelnen, die Erlebnisse zu verstehen und ihnen eine persönliche Bedeutung zuzuschreiben (Meaning Making). Niemand außer dir selbst kann oder sollte diese Deutung vornehmen – sie ist ein individueller Prozess, der sich nur aus deiner eigenen Wahrnehmung und Reflexion heraus entfalten kann.

Zur Unterstützung dieses Prozesses stehen zwei Integrationstermine zur Verfügung, in denen du die Möglichkeit hast, Gedanken und Erkenntnisse aus der Selbsterfahrung zu reflektieren und zu vertiefen – in dem Maß, wie es sich für dich richtig anfühlt. Neben diesen Terminen kannst du jederzeit weitere Unterstützung anfragen, falls du das Bedürfnis hast, deine Prozesse fortlaufend begleiten zu lassen. Es steht dir frei, die Integration auch durch andere Menschen deines Vertrauens begleiten zu lassen. Dabei kann es hilfreich sein, darauf zu achten, dass diese Personen offen gegenüber psychedelischen Erfahrungen sind oder idealerweise eigene Erfahrungen damit haben. Therapeutische Qualifikationen in humanistisch-systemischen, phänomenologischen, ganzheitlichen oder körpertherapeutischen Ansätzen können ebenfalls unterstützend sein.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Integrationsangeboten, die auf psychedelische Erfahrungen spezialisiert sind, darunter auch professionelle Begleitungen durch Therapeut:innen oder Kliniken, die Menschen dabei unterstützen, psychedelische Erfahrungen in ihr Leben zu integrieren. Die Wahl der passenden Unterstützung hängt davon ab, was sich für dich stimmig anfühlt und welche Form der Begleitung dich am besten in deiner persönlichen Entwicklung unterstützt.

Sicherheit, Risiken & Rechtliches

Viele Menschen sorgen sich vor einem sogenannten „Bad Trip“. Doch nicht jede herausfordernde Erfahrung ist negativ – schwierige Momente sind oft die tiefsten und heilsamsten. Angst, Widerstand oder Unsicherheit können Hinweise auf verborgene Themen sein, die während der Erfahrung an die Oberfläche kommen und gesehen sowie transformiert werden möchten.

Wann wird eine Erfahrung tatsächlich problematisch?
Eine intensive Erfahrung endet meist mit einem Gefühl von Klarheit oder Erleichterung. In seltenen Fällen können jedoch Verwirrung oder emotionale Belastung auch nach der Reise anhalten. In solchen Situationen kann eine gezielte Integration und unterstützende Begleitung hilfreich sein.

Wie lässt sich eine schwierige Erfahrung vermeiden?
Ein sicheres Setting ist entscheidend für eine positive Erfahrung. Eine gut vorbereitete Umgebung sowie eine achtsame innere Haltung schaffen ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Wer sich gut vorbereitet und von einer erfahrenen Begleitung unterstützt wird, kann herausfordernde Momente oft als wertvollen Teil der Erfahrung betrachten.

Hinweis: Da Magic Mushrooms in den Niederlanden verboten sind, werden stattdessen Magic Truffles verwendet, die denselben Wirkstoff enthalten, aber in einem anderen Wachstumsstadium geerntet werden. Sie sind legal erhältlich und ermöglichen eine ebenso tiefgehende Erfahrung.

Eine Selbsterfahrung mit Psilocybin-haltigen Magic Truffles eignet sich für Menschen, die ihre persönliche Entwicklung vertiefen, neue Perspektiven gewinnen oder emotionale Prozesse bewusst erforschen möchten. Diese Art der Selbsterfahrung kann für Menschen sinnvoll sein, die sich selbst besser verstehen, emotionale Blockaden lösen oder kreative und spirituelle Einsichten erhalten möchten. Besonders profitieren Personen, die offen für innere Prozesse sind und bereit sind, sich auf eine tiefgehende Erfahrung einzulassen.

Eine Psilocybin-Erfahrung ist nicht geeignet für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, wie Schizophrenie, bipolarer Störung oder schwerer Depression ohne therapeutische Unterstützung. Zudem sollten Menschen, die unter starkem Stress stehen, sich in einer schweren Lebenskrise befinden oder emotional instabil fühlen, sorgfältig abwägen, ob dies der richtige Zeitpunkt für eine solche Erfahrung ist.

Gründe gegen eine Psilocybin-Selbsterfahrung:

  • Wenn du dich in einem instabilen psychischen oder emotionalen Zustand befindest, der eine sichere Integration der Erfahrung erschwert.
  • Wenn du erwartest, dass Psilocybin eine schnelle Lösung für deine Probleme bietet. Diese Form der Selbsterfahrung erfordert Eigenverantwortung und im Nachgang eine bewusste Integration.
  • Schizophrenie
  • Psychose
  • Akute Abhängigkeit oder Entzugserscheinungen
  • Gleichzeitige Einnahme von Antidepressiva (SSRIs, MAO-Hemmer), Neuroleptika oder anderen psychoaktiven Substanzen oder Medikamenten. Antidepressiva sollten unter ärztlicher Aufsicht über Wochen oder Monate hinweg schrittweise abgesetzt werden.
  • Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, die den Serotoninspiegel beeinflussen (Risiko eines Serotonin-Syndroms!).

Wenn du unsicher bist, ob eine psychedelische Selbsterfahrung für dich geeignet ist, ist es unerlässlich, im Voraus ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt oder einer Fachperson zu führen. Dies hilft dir, eine informierte und verantwortungsbewusste Entscheidung zu treffen.

1:1 Einzelbegleitung & Gruppen Retreats

Ein Einzel-Setting kann einer Gruppenerfahrung vorgezogen werden, wenn individuelle, tiefgehende und maßgeschneiderte Begleitung erforderlich ist. Besonders Menschen mit sensiblen oder komplexen persönlichen Themen profitieren von einem geschützten Raum ohne äußere Einflüsse. Ohne Gruppendynamiken kann die volle Aufmerksamkeit dem persönlichen Prozess gewidmet werden – besonders wertvoll bei traumabasierten Themen, intensiver Selbsterforschung oder emotionalen Durchbrüchen.

Für Menschen, die sich in Gruppen unwohl fühlen oder Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Dynamiken haben, bietet ein individuelles Setting mehr Sicherheit und Freiheit. Der Prozess kann im eigenen Tempo stattfinden, ohne sich an kollektive Abläufe anpassen zu müssen. Auch für erfahrene Nutzer psychedelischer Substanzen kann eine Einzelbegleitung sinnvoll sein, wenn sie sich gezielt mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen möchten.

Darüber hinaus ermöglicht eine individuelle Begleitung eine flexiblere Gestaltung von Setting, Ablauf und Integration. Während Gruppen oft festen Strukturen folgen, kann die Unterstützung individuell angepasst werden. Menschen mit Ängsten, Unsicherheiten oder besonderen Bedürfnissen können durch persönliche Begleitung mehr Sicherheit und Unterstützung erfahren.

Ein Gruppen-Setting (Retreat) kann eine wertvolle Option für Menschen sein, die ihre Erfahrung in einer unterstützenden Gemeinschaft machen möchten. Der kollektive Rahmen fördert Verbindung, Inspiration und eine belebende Gruppendynamik. Wer sich wohl dabei fühlt, seine Erfahrung mit anderen zu teilen und von gemeinsamer Reflexion zu profitieren, kann dabei auch tiefe Erkenntnisse gewinnen.

Beide Ansätze haben ihre Stärken – ob ein Gruppen- oder Einzel-Setting besser geeignet ist, hängt von den individuellen Zielen und Bedürfnissen ab. Während Gruppen soziale Unterstützung und gemeinschaftliche Energie bieten, schafft ein Einzel-Setting einen geschützten Raum für tiefere persönliche Prozesse. Die Wahl sollte sich danach richten, was die persönliche Entwicklung am besten unterstützt.

Organisatorisches: Zeitplanung, Anmeldung, Kosten & Anreise

Um das Potenzial einer individuellen privaten Einzelerfahrung vollumfänglich auszuschöpfen, sollten mindestens drei freie Tage zur Verfügung stehen: Ein erster Tag für die Anreise und um sich ohne Zeitdruck auf den Prozess einzulassen, ein Tag für die Reise selbst und anschließend ein oder besser zwei und mehr Tage, um die verfeinerte Sinneswahrnehmung und den Zugang zum Unterbewussten möglichst lange auszukosten und um einen sanften, achtsamen Übergang in den Alltag zu finden. Nicht nur die Erfahrung selbst, sondern auch die Vor- und Nachbereitung sollten ausreichend Raum erhalten. Es hat sich bewährt, eine Woche ohne feste Termine oder Verpflichtungen freizuhalten, um den Prozess nachhaltig und bewusst zu durchleben.

Wer die Erfahrung besonders aufmerksam verarbeiten und möglichst lange in diesem feinfühligen und wachen Zustand verweilen möchte, kann über einen verlängerten Rückzugszeitraum nachdenken.

Denn je früher der Alltag, Termine, irdische Gedanken und Aufgaben zurückkehren, umso schneller überlagern sie diesen transzendenten Zustand. Das Unterbewusstsein zieht sich durch die Alltagsgeschehnisse allmählich zurück – doch die gesammelten Erkenntnisse bleiben tief und nachhaltig verankert und stehen dir als innere Ressource jederzeit zur Verfügung.

Ob eine kürzere oder längere Auszeit sinnvoll ist, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und Zielen ab. Während einige sich schnell wieder in den Alltag einfinden, kann für andere ein längerer Zeitraum zur tiefgehenden Reflexion und Integration wertvoll sein.

Das Private Retreat findet in der Umgebung von Utrecht in den Niederlanden statt. Der Ort wurde sorgfältig gewählt, um Ruhe und Abgeschiedenheit zu ermöglichen, ist aber dennoch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto vom Amsterdamer Hauptbahnhof oder Flughafen Schiphol erreichbar. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Die private psychedelische Erfahrung mit Psilocybin (Magic Truffles) wird als exklusives 3-tägiges Retreat angeboten und professionell, sorgfältig und individuell begleitet. 

Die Begleitung ist ausschließlich für dich da, mit voller Aufmerksamkeit und Fürsorge für deinen Prozess; alles wird auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt, wodurch dieses Setting zu einem wesentlichen Teil dieser einzigartigen Erfahrung wird. 

Ein 1:1 Retreat ist nicht einfach ein Luxus, sondern ein Rahmen, der eine Tiefe und Intensität ermöglicht, wie sie in anderen Kontexten selten erreichbar ist. 

Dieser komplett auf dich abgestimmte Rahmen kann Prozesse eröffnen, die sonst oft nur über viele therapeutische Sitzungen hinweg entstehen würden. Weitere Details und Informationen zum genauen Ablauf und zu den individuellen Kosten werden in einem persönlichen Gespräch geklärt. 

Für ein erstes unverbindliches Kennenlernen genügt eine kurze E-Mail an contact@arubi.org

Das Setting ist ein entscheidender Faktor für eine Psilocybin-Erfahrung, da die Umgebung das emotionale Erleben und die Wahrnehmung direkt beeinflusst. Sinneseindrücke werden während der Erfahrung oft verstärkt wahrgenommen, sodass künstliche oder unnatürliche Elemente, sei es in der Umgebung, durch Gerüche oder Geräusche als störend oder unangenehm empfunden werden können. Eine natürliche, schlichte und angenehme Umgebung hingegen fördert innere Ruhe und unterstützt die Erfahrung positiv.

Die Anreise erfolgt spätestens zum Mittagessen am Tag vor der Selbsterfahrung, damit ausreichend Zeit für das Ankommen, erste Orientierung und eine entspannte Vorbereitung bleibt. Danach folgt der Reisetag selbst. Die Abreise ist frühestens am dritten Tag nach dem Mittagessen möglich.

Ein paar Gedanken zur zeitlichen Planung
Diese Erfahrung ist weit mehr als ein kurzes Erlebnis, sie ist eine tiefgehende, transformative Reise in dein Inneres, die Raum, Zeit und Hingabe erfordert. Psilocybin ist eine heilige Medizin aus der Natur, die mit Respekt behandelt werden sollte, ebenso wie du dich selbst mit Achtung und Fürsorge behandeln solltest. Wer sich diesen wertvollen Raum schenkt, ermöglicht es der Erfahrung, sich in ihrer ganzen Tiefe zu entfalten.

Um die bestmöglichen Bedingungen für deine Reise zu schaffen, ist es sinnvoll, sich eine ganze Woche freizuhalten, frei von Terminen, Verpflichtungen und äußeren Anforderungen. Dieser erweiterte Safe Space, den du dir selbst gibst, hilft dabei, dich bereits vor der Reise bewusst einzustimmen und danach genügend Zeit für Integration und Nachwirkung zu haben. Daher empfehle ich, im Anschluss an die Reise mindestens 1–2 Tage oder mehr vor Ort zu verbringen und dir diese wertvolle Zeit zu gönnen. Es ist problemlos möglich, zusätzliche Übernachtungen zu buchen.

Die individuelle Begleitung vor Ort beginnt spätestens mit dem gemeinsamen Mittagessen am Anreisetag und endet frühestens mit dem Mittagessen am dritten Tag. Bei Bedarf kann die Einzelbegleitung vor Ort sowohl im Vorfeld als auch im Anschluss nach individueller Absprache verlängert werden.

Die An- und Abreise organisierst du selbst, entsprechend deinen individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten. 

Du kannst ganz einfach per E Mail einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch (online) anfragen. E-Mail contact@arubi.org

Das Gespräch dient dazu, dein Anliegen besser zu verstehen und gemeinsam zu prüfen, ob eine private, psychedelische Einzelbegleitung über eine der vermittelten Begleitpersonen für dich passend ist. Die Wahl der richtigen Begleitung ist wesentlich für diese besondere Erfahrung. Im Gespräch geht es daher um deine persönlichen Themen sowie um die Herangehensweise der jeweiligen Begleitung.

Wenn du dich anschließend für eine Einzelbegleitung entscheiden möchtest, werden in weiteren Terminen die zeitliche Planung und alle wichtigen Details abgestimmt, zur optimalen Vorbereitung deiner Selbsterfahrung.

Die Weisheit der Natur achten und würdigen

Psilocybin ist eine heilige Medizin, die in vielen Traditionen und Kulturen für die Fähigkeit verehrt wird, das Bewusstsein zu öffnen und tiefgehende Erkenntnisse zu ermöglichen. Respekt für diese Medizin zu zeigen bedeutet auch, sich selbst zu ehren – die eigene Reise und die Tiefe und Weite dessen, was sich in dir selbst im Kontakt mit dem größeren Ganzen entfaltet.

Eine Selbsterfahrung mit Psilocybin (Magic Truffels) ist einzigartig und tiefgreifend, geistig, emotional und körperlich. Sie verdient es, mit Sorgfalt, Respekt und in einem würdigen Rahmen wertgeschätzt zu werden.

So wie man sich nach einer langen Reise in fremde Länder nicht sofort zurück in den Alltag stürzt, braucht auch diese Reise Zeit, Raum und die bestmöglichen Bedingungen, um ihre volle transzendente Wirkung zu entfalten. Sich selbst diese Erfahrung in der Würde zu schenken, die sie verdient, ist auch ein Akt der Selbstliebe und Selbstachtung. 

Es geht dabei nicht nur um eine weitere Substanzerfahrung, sondern um das bewusste Eintreten in einen bedeutungsvollen Prozess der Selbsterkundung, Heilung und Verbindung mit der kostbaren Weisheit des Lebens, des Lebendigen. 

Eine solche Reise sollte nicht leichtfertig behandelt oder halbherzig erfolgen, sondern als ein Geschenk an sich selbst betrachtet werden, eines, das die höchste Sorgfalt, Intention und möglichen Invest verdient.

Die größte Reise ist die nach innen. Dort wartet das wahre Mysterium des Lebens. Psilocybin kann wie ein Schlüssel sein, mit dem Potenzial, diese Tür zu öffnen.

Therapeutische & Fachliche Perspektiven

Der systemisch-körperpsychotherapeutische Ansatz verbindet unterschiedliche systemische Modelle mit der bewussten Wahrnehmung körperlicher Empfindungen. Systemische Perspektiven auf menschliches Erleben umfassen unter anderem:

  • Mehrgenerationale Einflüsse
  • Strukturelle Dynamiken
  • Zirkuläre Wechselwirkungen
  • Strategisch-lösungsorientierte Herangehensweisen
  • Wachstums- und ressourcenorientierte Ansätze
  • Narrative Muster und Selbstbilder
  • Phänomenologische Wahrnehmung
  • Symbolisch-erfahrungsorientierte Methoden

Der systemische Ansatz ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Erlebens im Kontext des sozialen, familiären und persönlichen Umfelds. Er hilft, Wechselwirkungen zwischen inneren Prozessen und äußeren Beziehungen zu verstehen und Veränderungen nachhaltig in den Alltag zu integrieren. Hinzu kommt das Wissen über mehrgenerationale Prägungen und übergeordnete Wirkmechanismen, die – ähnlich wie in der Familienaufstellung – im Feld erfahrbar werden können.

Ein zentraler Gedanke ist die Überzeugung, dass jeder Mensch in sich eine tief verwurzelte, heilende Kraft trägt – die Weisheit der eigenen Seele. Besonders im psychedelischen Zustand wird dieses tiefe Wissen unseres Unterbewusstseins lebendig, offenbart uns größere Zusammenhänge und kann über unser eigenes Leben hinausreichende Erkenntnisse sichtbar machen. Dieser geweitete Blick und das Wiedererleben der eigenen Lösungs- und Heilungskraft sind zutiefst systemische Prozesse.

Die körperliche Ebene: Verkörperung der Erfahrung

Psychedelische Erfahrungen wirken nicht nur auf die Psyche, sondern entfalten sich auch somatisch. Spannungen, Bewegungsimpulse oder emotionale Blockaden können sich im Körper ausdrücken. Eine körperpsychotherapeutische Perspektive hilft dabei, diese Prozesse zu erkennen, zu begleiten und dem Körper Raum zur Regulation zu geben. Atemtechniken, bewusste Körperwahrnehmung durch Body Scans, Meditation, Tanz oder gezielte Berührung können unterstützend wirken. Das Erleben von Halt und Sicherheit im Körper kann dabei helfen, tiefere Prozesse zuzulassen und sich der Erfahrung vertrauensvoll zu öffnen.

Durch die Verbindung von Körperwahrnehmung, emotionalem Erleben und systemischem Denken kann die Begleitung dazu beitragen, tiefgehende Erfahrungen sicher zu halten, deren Bedeutung zu reflektieren und sie nachhaltig zu integrieren.

Freiwilligkeit und Eigenverantwortung

Jeder Impuls von außen erfolgt nur, wenn du ihn wünschst und als hilfreich empfindest. Nichts geschieht ohne deine Zustimmung. Jede Berührung, jede Intervention wird vorher mit dir abgesprochen. Der Rahmen mit klar definierten Strukturen in Vor- und Nachbereitung schafft Sicherheit, aber innerhalb dieses Rahmens gestaltest du deine Selbsterfahrung nach deinen eigenen Bedürfnissen.

Die Aufgabe der Begleitung ist es, dir Möglichkeiten anzubieten, Impulse zu setzen und Hilfestellungen zu geben, aus denen du frei wählen kannst. Dieses Vorgehen folgt nicht einem starren Schema, sondern verwendet Intuition und Erfahrung ein, um für dich die stimmigsten Impulse zu finden. Das Ziel ist es, das richtige Maß an Interaktion zu bieten, um dir ein maximales Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zu ermöglichen. So kannst du loslassen, Kontrolle abgeben und dich vollständig auf die Erfahrung einlassen – ohne etwas tun zu müssen, außer einfach da zu sein.

Rechtlicher Status

Die rechtliche Lage psychedelischer Substanzen variiert von Land zu Land. Während klassische Psychedelika wie Psilocybin, LSD oder DMT in vielen Ländern als kontrollierte oder verbotene Substanzen eingestuft sind, gibt es Regionen, in denen sie unter bestimmten Bedingungen erlaubt oder entkriminalisiert wurden.

Niederlande: Legal mit Magic Truffles
In den Niederlanden sind klassische „Magic Mushrooms“ (psilocybinhaltige Pilze) gesetzlich verboten. Allerdings sind Magic Truffles, die denselben Wirkstoff enthalten, legal erhältlich. Trüffel sind ein unterirdisches Wachstumsstadium bestimmter Pilzarten und werden in den Niederlanden offen verkauft. Deshalb bieten zahlreiche Anbieter psychedelische Retreats an, basierend auf diesen legalen Trüffeln.

Deutschland: Verboten mit wenigen Ausnahmen
In Deutschland sind Psilocybin und psilocybinhaltige Pilze nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) illegal. Besitz, Anbau und Verkauf sind strafbar, selbst für den Eigenbedarf. Es gibt jedoch eine Ausnahme für den medizinischen Bereich: Klinische Studien sind unter streng kontrollierten Bedingungen möglich. Eine psychedelische Selbsterfahrung ist in Deutschland daher nicht legal, und es gibt keine legalen Anbieter für entsprechende Retreats oder Einzelbegleitungen.

Weitere Länder mit gelockerten Gesetzen
Neben den Niederlanden und Portugal gibt es weltweit einige Länder, in denen der Umgang mit Psychedelika liberaler gehandhabt wird. In Mexiko und Costa Rica gibt es legale Ayahuasca- und Psilocybin-Retreats, und in einigen US-Bundesstaaten wie Oregon und Colorado sind Psilocybin-Therapien bereits erlaubt oder entkriminalisiert. Australien hat Psilocybin und MDMA für bestimmte therapeutische Zwecke unter strengen Auflagen legalisiert, sodass dort Behandlungen mit diesen Substanzen unter medizinischer Aufsicht möglich sind.

Wichtiger Hinweis: Die Gesetzeslage verändert sich kontinuierlich, und es können in Zukunft weitere Länder hinzukommen, in denen Psychedelika für therapeutische oder persönliche Selbsterfahrungen legal oder entkriminalisiert werden.

Fazit
Wer eine legale psychedelische Selbsterfahrung machen möchte, hat in Europa derzeit in den Niederlanden die sicherste Möglichkeit, da Magic Truffles dort vollständig legal sind und ein breites Angebot an Gruppen-Retreats sowie privaten Begleitungen existiert. In Portugal ist die Entkriminalisierung zwar ein Schutz vor Strafverfolgung, aber der legale Rahmen für organisierte Sitzungen ist unsicher. In Deutschland hingegen sind psychedelische Erfahrungen außerhalb von Forschung und Therapie nicht erlaubt. Daher entscheiden sich viele Menschen für eine Erfahrung in den Niederlanden, wo eine sichere, legale und professionelle Umgebung geboten wird.

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